Mit dem Hund in den Urlaub

Richtige Planung ist der halbe Erfolg

Die Urlaubsplanung steht an und damit kommt für Hundebesitzer die übliche Frage: „Wohin mit dem Hund?“ Nun, in einigen Fällen ist es ganz bestimmt sinnvoller, den Vierbeiner in einer guten Hundepension unterzubringen. Das sollte man vor allem dann erwägen, wenn Flugreisen in weit entfernte und vor allem übermäßig warme Länder geplant sind. Damit würde man dem Hund keinen Gefallen tun, denn Strandurlaub bei 40°C im Schatten kommt in seinen Träumen gewiss nicht vor… Hunde können ihren Körper leider nicht wie wir Menschen durch einfaches Schwitzen abkühlen und damit ihren Kreislauf stabilisieren. Sie leiden im Sommer daher viel mehr unter den heißen Temperaturen, als ihre zweibeinigen Begleiter.

Urlaub am Wasser lieben die meisten Hunde durchaus, aber die Umgebungstemperaturen sollten mild und nicht zu heiß sein. Mit einem zünftigen Wanderurlaub kann man seinem vierbeinigen Hausgenossen ebenfalls einen großen Gefallen tun. Immerhin bietet sich dadurch für ihn die Möglichkeit, viele neue Gebiete kennen zu lernen, was durch die zahlreichen fremden Gerüche und Eindrücke zu einer überaus interessanten Angelegenheit werden kann. Nicht zuletzt hat der Hund auf diese Weise immer Kontakt zu seiner Familie. Was begehrt das Hundeherz mehr? Der klassische Städteurlaub mit endlosen Besichtigungstouren durch Museen und Galerien ist wiederum nicht nach seinem Geschmack. Er macht das einmal mit, aber im Prinzip ist ihm die Hektik zwischen den vielen Menschen zu viel und kann sich sogar beängstigend auswirken. Wohin also fahren Hundeurlauber gern?

Urlaub mit Hund in Deutschland

Deutschland ist natürlich der Klassiker unter den Urlaubszielen von Hundebesitzern. Viele planen einen Urlaub mit Hund an der Ostsee, was sich gerade kurz vor oder nach der Hauptsaison besonders anbietet. Dann sind die Strände nicht überfüllt und die Temperaturen moderat. Freilich kann man auch in der Hauptsaison mit dem Hund an die Ostsee fahren. Dann sollte man darauf achten, dass sich ein Hundestrand in der Nähe der Unterkunft befindet. Für mehr Informationen und Unterkünfte bitte hier klicken. Unter den Zielen am Wasser stechen ferner die Mecklenburger Seenplatte und die Gewässer in der Region Berlin/Brandenburg als empfehlenswert hervor.

Wanderurlauber zieht es in den Harz, in den Thüringer Wald, in die Lüneburger Heide oder in die großen Waldgebiete Bayerns und Baden-Württembergs. Ein Wanderurlaub mit Vierbeiner im Schwarzwald ist dabei besonders beliebt, weil man gewissermaßen gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen kann. Die gebirgige Gegend erlaubt ausgedehnte Wandertouren. An den vielen kleinen Gebirgsbächen kann man sich unterwegs erfrischen, was die meisten Hunde sehr mögen. Wer gern baden möchte, kann das auch mit dem Hund an vielen Stellen des Titisees oder Schluchsees tun, wobei man natürlich auf andere Badende Rücksicht nehmen sollte. Nicht jeder mag Hunde.

Was bietet das Ausland für Hundeleute?

Grundsätzlich kann man fast alle europäischen Staaten relativ problemlos mit dem Hund besuchen. Natürlich gibt es Unterschiede hinsichtlich der Einreisebestimmungen und auch der Akzeptanz der Tiere. In Österreich oder der Schweiz lässt sich ein herrlicher Aktivurlaub zusammen mit ein oder mehreren Hunden verleben. Die Tiere genießen einen vergleichbaren Stellenwert wie bei uns in Deutschland, was vor allem beim Finden einer hundefreundlichen Unterkunft sehr hilfreich ist. Auch die Einreisebestimmungen sind einfach zu erfüllen.

Norwegen und Schweden zählen momentan noch zu den Exoten, wobei vor allem Norwegen stark im Kommen ist. Wer ein Gefühl von Freiheit und Weite genießen möchte oder sich auf einen zünftigen Angelurlaub freut, der ist in Skandinavien richtig. Der Top-Favorit unter den skandinavischen Ländern ist aber zweifelsohne Dänemark. Die Gründe liegen auf der Hand. Hundeurlaub in Dänemark erfordert zuerst einmal nur eine kurze Anreise. Die Unterkünfte, allen voran die Ferienhäuser, sind überwiegend auch auf Reisende mit Hund ausgerichtet. Doch der Haupttrumpf ist wohl die herrliche Küstenlandschaft mit den schier endlosen Stränden, an die auch der Hund mitkommen darf. In der Hauptsaison muss er zwar an die Leine, aber das tut dem Spaß insgesamt keinen Abbruch.

Bei den wärmeren Ländern wie Italien, Spanien, Frankreich und Kroatien entscheidet vor allem die Jahreszeit darüber, ob der Urlaub für den Hund zu einem freudigen Ereignis wird. In Frankreich gibt es herrliche Küstengebiete, die sogar für Urlauber mit mehreren Hunden ein traumhaftes Ziel sind. Kroatien hat verbreitet Stein- und Kiesstrände, natürlich aber auch einige schöne Sandstrände, die für Hunde allerdings tabu sind. In Kroatien sollte man sich ein hübsches Fleckchen abseites der Touristenstrände suchen, um mit dem Hund baden zu können, wobei die Vernunft gebietet, nicht im heißen Hochsommer mit dem Hund nach Kroatien zu reisen. In Italien gibt es temperaturmäßig sehr heieße Landesteile, aber auch gebirgsnahe Ferienziele, die einen Hundeurlaub erlauben. Man sollte sich vor der Reise genau über die Reiseregion erkundigen, um vor Ort mit dem Hund willkommen zu sein.

Weitere Informationen:

Tourismus mit Hund: Unterkünfte in vielen Länder und auch die Einreisebestimmungen dazu >

Wie wäre es mit Kroatien? Die herrliche Landschaft lädt zumindest außerhalb der Hochsaison (Hitze beachten) zu einem Aufenthalt mit Hund ein. Infos auf https://www.kroatien-hund.de/

Neben dem vorhin schon vorgeschlagenen Schwarzwald ist Österreich ein beliebtes Terrain für wanderfreudige Hundebesitzer.

Author: Hundepflege-Profi

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